Der Vorgang, so genau, wie die Strukturdaten ihn zulassen
Metall A und Metall B teilen sich einen Reaktionsschritt
Kristallstrukturen abschreibender Enzyme zeigen zwei Metallplätze in geringem Abstand zueinander. Der eine ist dauerhaft besetzt und wird von dem erwähnten Dreieck gehalten. Der zweite Platz ist nur zeitweise belegt: Das Metallion erscheint dort gemeinsam mit dem nächsten einzubauenden Baustein und verschwindet mit dem Reaktionsprodukt wieder. Zwischen beiden Plätzen liegen in den veröffentlichten Modellen knapp sechs Ångström.
Die Aufgabenteilung ist in der Fachliteratur gut beschrieben. Das ortsfeste Ion senkt die Ladungsdichte an der Hydroxylgruppe des zuletzt eingebauten Bausteins so weit ab, dass diese Gruppe als Angreifer wirken kann. Das zweite Ion hält derweil die Phosphatgruppen des ankommenden Bausteins in der Lage, in der sie getroffen werden müssen, und stabilisiert die Ladung, die beim Bindungsbruch entsteht.
Was mit dem abgespaltenen Pyrophosphat geschieht
Bei jedem Einbau eines Bausteins bleibt ein Rest aus zwei verbundenen Phosphatgruppen übrig. Er löst sich vom Enzym, und ein eigenes, ebenfalls magnesiumabhängiges Enzym zerlegt ihn anschließend in zwei Einzelteile. Weil dieses Zerlegen im Zellinneren fortlaufend abläuft, sammelt sich der Rest nicht an. Die Abschrift läuft dadurch in eine Richtung weiter, ohne dass eine äußere Steuerung nötig wäre.
Dieser Abschnitt beschreibt Chemie an gereinigten Enzymen. Er sagt nichts über die Versorgungslage einer Person, über Beschwerden oder über die Wirkung eines Erzeugnisses aus.
Was in diesem Text Zitat ist und was Beschreibung
Genau ein Satz auf dieser Seite ist einem amtlichen Verzeichnis entnommen und steht deshalb in Anführungszeichen, mit Angabe der Fundstelle: Magnesium trägt zu einer normalen Proteinsynthese bei
— Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Alles andere ist beschreibender Text der Redaktion und trägt keinen Zulassungsbezug. Diese Trennung wird auf der ausführlichen Seite an jedem Kapitel wiederholt, damit sie beim Zitieren nicht verlorengeht.
Der freigegebene Satz nennt weder ein Enzym noch ein Gewebe noch eine Menge. Er ordnet einem Element einen Vorgang zu, und zwar in der Formulierung, in der die zuständige Behörde ihn geprüft hat. Wer ihn umschreibt, verlässt den geprüften Rahmen — auch dann, wenn die Umschreibung sachlich richtig klingt.